Diese Studie evaluiert den DaZ-Unterricht in den Städten Winterthur und Zürich mit dem Ziel, die Gelingensbedingungen für lernförderlichen DaZ-Unterricht herauszuarbeiten. Den Schwerpunkt bilden dabei folgende Fragestellungen: 

Die Behandlung von Fehlern in der Fremdsprache

Ein Vergleich der Korrekturpraktiken für Texte in Französisch, Englisch, Italienisch, Rätoromanisch und Deutsch in der Primarschule
Projektleitung

Adrian Juric (PHTG; Projektpartner), Vincenzo Todisco (PHGR; Projektsupervisor)

Team

Annalisa Cathomas (PHGR; Verantwortliche für das Rätoromanische), Magalie Desgrippes (PHTG; Verantwortliche für das Französische), Jutta Schork (Université de Fribourg; Verantwortliche für das Deutsche), Nico Troianiello (Stadtschule Chur; Verantwortlicher für das Italienische), Victoria Wasner (PHTG; Verantwortliche für das Englische)

Ein sprachlicher Fehler wird in der Glottodidaktik gemeinhin als eine Abweichung von einer bestimmten Norm (z.B. grammatikalische, orthografische, pragmatische Regel) definiert. In pädagogischen Kreisen gibt das Thema Fehler Anlass zu vielen Debatten; in der Forschung hat die Aufmerksamkeit für dieses Thema zu zahlreichen Studien über Interlanguage, metalinguistisches Bewusstsein sowie die Wirksamkeit von Korrekturen beim Sprachenlernen geführt.

Projektleitung
Dieses Dissertationsprojekt ist qualitativ orientiert und explorativ-interpretativ ausgerichtet. Es wurde als eigenständiger Projektteil, aber ergänzend zum vorwiegend quantitativen KFM-Projekt „Innovative Formen der Beurteilung“ durchgeführt, in dem Erkenntnisse zur Validität von neuartigen, szenariobasierten Aufgaben- und Itemtypen gewonnen werden sollten.

Projektleitung

Supervision: Prof. Dr. Thomas Studer

Werden Lernende nach ihren Erwartungen an den Fremdsprachenunterricht gefragt, so antworten sie zumeist, dass sie sprechen lernen möchten. Trotz dieses hohen Stellenwertes des Sprechens zeigen verschiedene Studien zu den Fremdsprachkompetenzen der Schweizer Schüler/innen, dass viele besonders im Sprechen Mühe haben, die Lernziele zu erreichen. Befragungen von Lehrpersonen wiederum haben ergeben, dass viele sich besonders bei der Beurteilung der mündlichen Fertigkeiten unsicher fühlen....

Projektleitung

Leitung: Wilfrid Kuster (PHSG), Mirjam Egli (PH FHNW) c/o Fachstelle für Sprachkompetenzen von Lehrpersonen (PHSG, SUPSI, HEP Vaud, UNIL)

Team

Alice Bracher (HEP|PH FR)
Katharina Karges (bis 2021)
Kooperation mit PH FHNW, PH Luzern & PHSG

Ziel des Projektes ist die empiriegestützte Entwicklung von Prüfungen zum Nachweis der berufsspezifischen Sprachkompetenzen von Lehrpersonen der Primar- und der Sekundarstufe I für die Fremdsprachen Französisch und Englisch.

Erfassung von Entwicklungsprofilen im frühen schulischen Fremdsprachenlernen

Beurteilungsinstrumente als Bindeglied zwischen Standards, Curricula, Unterricht und Lernen
Projektleitung

Supervision: Thomas Studer, Wilfrid Kuster, Mirjam Egli (PHSG), Gé Stoks (SUPSI/DFA)

Team

Anna Kull, Thomas Roderer (PHSG), Daniela Kappler (SUPSI/DFA)

In Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) und der Scuola universitaria professionale della Svizzera Italiana (SUPSI)

Projektleitung

Manfred Gross, Sabine Bietenhader (PHGR)

Projekt durchgeführt von der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen (PHSH) und der Pädagogischen Hochschule Graubünden (PHGR) Sachtexte in Schulbüchern sind oft selbst für durchschnittlich begabte Kinder zu schwer; für schwächere Lernende und für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache sind sie sprachlich überfordernd. Binnendifferenzierte Sachtexte sind deshalb eine Notwendigkeit für eine inklusive Schule.

Überprüfung der Sprachkompetenzen von PH-Studierenden

in der Partnersprache Deutsch bzw. Französisch
Projektleitung

Pädagogische Hochschule Wallis

Team
Es handelte sich um eine Zusammenarbeit im Rahmen eines DORE-Projekts der Pädagogischen Hochschule Wallis zum Einfluss zweisprachiger Studienbedingungen auf den Erwerb der Berufskompetenzen angehender Lehrpersonen. Überprüft wurden die Deutsch- bzw. Französischkompetenzen der Studierenden der Pädagogischen Hochschule.

Entwicklung eines Qualitätskonzepts für fide-Sprachkursangebote

Auftraggeber: Staatssekretariat für Migration (SEM)
Projektleitung
Das SEM hatte das Institut für Mehrsprachigkeit damit mandatiert, ein Qualitätskonzept für fide-Sprachkurse auszuarbeiten. Das Qualitätskonzept soll ein gemeinsames didaktisches Verständnis zu fide schaffen und dessen Einführung in die Sprachförderungspraxis unterstützen. Die Auswertung der  fide-Ersteinführungen sowie verschiedene Rückmeldungen von Bildungsinstitutionen hatten gezeigt, dass diesbezüglich noch unterschiedliche Auffassungen bestanden.